Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts „Foresight“ im Auftrag der AK Oberösterreich belegt die vielfachen Kritikpunkte der Antragsteller:innen im Zuge der PVA-Gutachten zum Pflegegeld oder der Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension nun erstmals wissenschaftlich.
Insgesamt wird die Untersuchungssituation bei der Begutachtung überwiegend negativ erlebt. 70 Prozent der Antragsteller:innen auf Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension bezeichnen die Untersuchung als wenig oder gar nicht respektvoll. Bei Anträgen auf Pflegegeld sind es 42 Prozent. „Befragte berichten auch über den Eindruck der Voreingenommenheit der Gutachter:innen und, dass Antragsteller:innen unterstellt werde, ihre Beschwerden vorzutäuschen. Oder auch, dass die Begutachtung von vornherein auf eine Ablehnung ausgerichtet gewesen sei“, so AK-Präsident Andreas Stangl.
Weitere Details und die Forderungen dazu hier: Link
Kritik kommt auch von der Behindertenanwaltschaft: Link
Quelle:
Arbeiterkammer OÖ (Link)
14.03.2026
