Hitze zählt zu den größten gesundheitlichen Risiken des Klimawandels und betrifft immer mehr Menschen in Österreich. Besonders ältere Menschen sowie pflegende Angehörige sind von extremer Hitze betroffen. Im Rahmen des Hintergrundgesprächs „Klimagesundes Altern“ Ende Juni im Haus der Barmherzigkeit in Wien mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesundheitswesen hat Andrea E. Schmidt von der Gesundheit Österreich aufgezeigt, warum Hitzeschutz weit über kurzfristige Maßnahmen hinausgehen muss.

Hitzeschutz braucht langfristige Strategien

Die beim Hintergrundgespräch vorgestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen deutlich: Kurzfristige Maßnahmen während einer Hitzewelle bleiben wichtig, reichen jedoch allein nicht mehr aus. Die Expertinnen und Experten plädierten dafür, Gesundheitsförderung, Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Pflege künftig stärker gemeinsam zu denken.

Dazu gehören unter anderem:

  • hitzeresiliente Städte und Gemeinden mit ausreichend Grün- und Schattenflächen,
  • barrierefreie und sichere Mobilität auch für ältere Menschen,
  • klimafitte Gebäude und Wohnräume,
  • die Förderung regelmäßiger Bewegung in angepasster Form,
  • sowie bessere Rahmenbedingungen für pflegende Angehörige und die Langzeitpflege.

Weitere Informationen und Hinweise zur Wissensvertiefung hier: Link

Quelle:
Gesundheit Österreich GmbH (Link)


05.08.2026